Showact
Marco Hösel wird die Besucher 4x täglich mit seiner akrobatischen Show auf der Messe unterhalten und ins Staunen versetzen.
Marco Hösel
Name: Hösel
Vorname: Marco
Geburtsdatum: 29.12.1980
Geburtsort: Stollberg
Grösse: 1,77 m
Haarfarbe: braun (wird immer weniger)
Augenfarbe: blau
Familienstand: verheiratet (seit 11.03.2006), ein Kind
Beruf: Fitnessfachwirt
Hobby: Mountainbiken, Enduro fahren (wenn es die Zeit zulässt)
Verein: MSC Thalheim
Trainer: Karsten Schmalfuss
Team: XXL ErdgasTheam / Koxx
Bike: Koxx
Lieblingsessen: Nudeln, Reis, Schokolade (manchmal etwas zu viel)
Lieblingsgetränk: Apfelschorle
Musikrichtung: alles
Film: Actionfilme, bloß keine Liebesfilme
Sportliche Laufbahn
Am 29.12.1980 bin ich in Stollberg/Erzgebirge geboren. Da mein Vater Straßenrennfahrer war, habe ich auch schon zeitig mein erstes Fahrrad bekommen. Dieses hatte nicht gerade lang gehalten. Mehrere kaputte Fahrräder folgten. Daraufhin begann ich 1992 mit dem Trialsport. Durch hartes Training schaffte ich 1994 den Durchbruch.
Die Nominierung für die Nationalmannschaft und der Start zur Weltmeisterschaft waren schon etwas ganz besonderes für mich. Im Jahr 1996 holte ich bei der WM in der Klasse Jugend meine erste Bronze-Medaille. Im meinem ersten Junioren-Jahr 1997 rauschte ich ganz knapp am WM-Titel vorbei, doch der Vizeweltmeister war auch eine Superleistung.
Einen meiner größten Erfolge feierte ich zur Weltmeisterschaft in Spanien 1998, als ich Junioren-Weltmeister in der Klasse 20 Zoll und 26 Zoll wurde. In der Saison 1999 stieg ich in die Elite-Klasse auf. Dieses Schritt von den Junioren zur Elite war eine große Umstellung. Womit wohl in diesem Jahr niemand (selbst ich nicht) rechnete, war, dass ich mir den Elite-Titel UCI und den Seniors-Weltmeister der BIU holte.
Die Verteidigung des WM-Titels ist eine große Herausforderung für einen Sportler. Im Jahr 2000 verpasste ich meinen fünften WM-Titel um nur einen Punkt, was natürlich sehr ärgerlich war. Doch als Sportler muss man auch mit Niederlagen umgehen können. Der ewige Zweite war ich auch beim Indoor-Worldcup im gleichem Jahr. Die Saison 2001 sollte auch nicht anders laufen: Vizeweltmeister und Vize-Worldcup-Sieger.
Da der Trialsport sich in den letzten Jahren zum richtigen Leistungssport entwickelte, suchte ich Hilfe beim dem Erfolgstrainer Karsten Schmalfuss. Er kommt aus dem Bahnradsport und trainierte Radgrößen wie Jens Fiedler und Michael Hübner. Die Saisonplanung war anders als in den vorangegangenen Jahren und das Training wurde um einiges härter. Doch es lohnte sich: ich holte meinen fünften Weltmeister-Titel und gewann auch den Worldcup.
Nach dem fünften WM Titel in der Saison 2002 gewann ich auch meinen zwölften Deutschen Meister-Titel. Weiterhin konnten die Jahre 2003 und 2004 mit je einen Vizeweltmeister, World-Cup Gesamtsieg sowie zwei Deutschen Meister Titeln meien Zugehörigkeit zur Weltspitze bestätigen. 2005 konnte ich meine beeindruckende Erfolgsbilanz mit dem erneuten Gewinn des Vizeweltmeisters, des Vize-World-Cup Gesamtsiegers sowie zwei weiterer Deutscher Meister Titel fortsetzten.
Für die Saison 2006 setzte ich mir das Ziel wieder "Weltmeister" zu werden, auch wenn es gegen Benito Ros (ESP) fast unmöglich scheint! Mein Trainer Karsten Schmalfuss und ich setzten den Fokus auf die WM in Neuseeland und versuchten das Trainingsprogramm zu optimieren.
Ich gab richtig Gas!
Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft (Titel Nr. 19) ging es in Richtung WM! Der letzte Worldcup drei Wochen vor der WM zeigte, dass Benito Ros (ESP) zu schlagen ist. Ich verpasste den Sieg nur um einen Punkt. Durch diesen World Cup verunsicherte ich Benito wahrscheinlich, was für mich eine riesengroße Motivation bedeutete. Ich reiste mit meiner Frau und Betreuerin Heike nach Neuseeland. Mit Platz drei in der Qualifikation (8 Fahrer kommen ins Finale) hatte ich eine gute Ausgangsposition und war nicht der Favorit! Im Finale waren die Sektionen durch die Nässe sehr tückisch. Ich fuhr einen soliden Wettkampf ohne großes Risiko! Das Resultat war der Wahnsinn "WELTMEISTER 2006"!
Nach meinem sechsten Weltmeistertitel entschied ich mich vom Wettkampfsport zu verabschieden und mehr den "BIKE SHOWS" zu widmen! Seitdem bin ich mit meinen SHOWS europaweit unterwegs und organisiere Events, wie u.a. den High Jump Contest.
(www.highjumpcontest.de)


